Hier finden Sie Studien aus dem Feld sowie Publikationen mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildungsforschung.

Wenn auch Sie auf eine Monografie, Dissertation oder einen Sammelband zur Forschung in der Kulturellen Bildung hinweisen möchten, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit uns auf.

Schauen Sie auch in unser Archiv, in dem wir ältere Publikationen zur Forschung in der Kulturellen Bildung sammeln.

Claudia Steigerwald: Kulturelle Bildung als politisches Programm. Zur Entstehung eines Trends in der Kulturförderung

›Kulturelle Bildung‹ hat Hochkonjunktur: Als Bestandteil der Kulturförderung von Bund, Ländern und Kommunen, in Modellprojekten von Stiftungen und den Education-Abteilungen von Kultureinrichtungen ist das Thema allgegenwärtig. Obgleich die Wirkung des Konzeptes erst in Ansätzen empirisch untersucht wurde, scheint seine Attraktivität für eine wachsende Zahl von Förderakteuren ungebrochen.

Matthias Gräßlin, Nicole Zielke, Theaterwerkstatt Bethel (Hrsg.): VOLXKULTUR. Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft

Die Bemühungen um Inklusion, Integration, Partizipation und interkulturelle Teilhabe stoßen in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft immer wieder an systemimmanente Grenzen. Der in der Theaterwerkstatt Bethel entstandene künstlerische Ansatz der Volxkultur bringt Menschen verschiedenster Hintergründe zusammen und ermöglicht ihnen die Überwindung sozialer und struktureller Barrieren. Im Zusammenspiel heterogener Gruppen entstehen so eigene Ideen, auch für die Gestaltung einer offenen und inklusiven Gesellschaft. 

Stiftung Genshagen und Narodowe Centrum Kultury (Hrsg.): Potenziale guter Nachbarschaft. Kulturelle Bildung in Deutschland und Polen.

Kulturelle Bildung zieht sich in Deutschland und Polen durch alle Bereiche des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Sie wird sowohl von öffentlichen Institutionen gefördert als auch von der Zivilgesellschaft initiiert und getragen. Beim Blick auf die vielfältigen Entwicklungen im Bereich der Kulturellen Bildung der letzten Jahre lassen sich Besonderheiten und Unterschiede ebenso wie viele Gemeinsamkeiten beider Länder erkennen.

Andreas Spengler (Hrsg.): Freiheit und Verantwortung. Diskussionen, Positionen, Perspektiven. Festschrift zur Emeritierung Guido Pollaks

Das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung, Individualität und Sozialität erweist sich in einer global vernetzten Gesellschaft, in Zusammenhang mit Schul- und Hochschulreformen, Prozessen der Pädagogisierung, Individualisierung, Optimierung, Ökonomisierung und Digitalisierung sowie den damit einhergehenden Anforderungen, als hochaktueller Untersuchungsgegenstand.

Knut Schwippert, Andreas Lehmann-Wermser, Veronika Busch (Hrsg.): Mit Musik durch die Schulzeit? Chancen des Schulprogramms JeKi – Jedem Kind ein Instrument

Der Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen verändert auch die Bedingungen, unter denen Kinder an dieser Schwelle musikalisch aktiv sind. Welche Angebote können sie für sich nutzen? Welche Wirkungen haben diese musikalischen Praktiken auf sie?

Joachim Ludwig, Helmut Ittner (Hrsg.): Forschung zum pädagogisch-künstlerischen Wissen und Handeln. Pädagogische Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende

Dieser Band stellt Forschungsprojekte vor, die pädagogisch-künstlerische Selbstverständnisse von Kunstschaffenden und deren Veränderungen im Rahmen pädagogischer Weiterbildungen untersuchen.

Tim Wolfgarten: Zur Repräsentation des Anderen. Eine Untersuchung von Bildern in Themenausstellungen zu Migration seit 1974

Was wird über Bilder in Themenausstellungen zu Migration inhaltlich vermittelt und welche Affekte werden über die formale Bildgestaltung aufgerufen? Das sind die zwei zentralen Leitfragen der Studie, für die insgesamt 814 Ausstellungen erhoben wurden.

Antje Dalbkermeyer, Sabine Lenz, Bettina Pake, Kunstakademie Münster: Anstiften zum Erproben öffentlicher Skulptur

Die Publikation erscheint anlässlich der Kooperationsseminare des Akademie-Wartburg-Projekts in der Kunstdidaktik im Kontext der Skulptur Projekte Münster 2017.

Rebecca Heaton: Autoethnography to artography: An exhibition of cognition in artist teacher practice

With art education being marginalised a need exists for its cognitive value to be reinstated. This thesis responds by exemplifying cognition in artist teacher practice. The focus on artist teacher practice enables cognition to be addressed across educational sectors. It provides intervention at a point where perceptions can be heard and changes implemented in a space where researcher and researched co-exist. This thesis takes the form of an exhibition.

Birte Heidkamp, David Kergel: E-Inclusion – Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien. Überlegungen zu einer bildungstheoreitsch fundierten Medienpädagogik

Das Autorenteam formuliert eine Theorie zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Ziel ist ein gleichberechtigter Zugang für alle Mediennutzenden, unabhängig von deren Medienerfahrung, -kompetenz oder Lebenshintergrund.

Birgit Engel, Ingrid Fisch, Stefan Hölscher, Anna-Lena Treese (Hrsg.): VER_HANDELN. Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst Skulptur Projekte Münster 2017

Was kann und will Kunstvermittlung in der Begegnung mit Gegenwartskunst im öffentlichen Raum? Dieser grundlegend konzeptionellen und zugleich praktischen Frage stellten sich kunst- und kulturpädagogische Wissenschaftler*innen und Kunstvermittler*innen im Kontext der Skulptur Projekte Münster 2017. Neben den aktuellen Arbeiten erkundeten sie auch die öffentliche Sammlung. Diese besteht aus den im Stadtraum verbliebenen Werken der seit 1977 alle zehn Jahre stattfindenden Ausstellung.

Annett Aurig: Kooperation zwischen Schule und Kulturinstitution. Empirische Fallstudien an Schulen und der Sächsischen Staatsoper Dresden

Diese Dissertation untersucht, inwieweit die Kooperation zwischen Lehrkräften an Schulen und außerschulischen Mitarbeitern der kulturellen Bildung innerhalb des Unterrichts gegenwärtig umgesetzt wird, welche Bildungserträge dabei erzielt werden und welche Bedingungen für einen Erfolg Voraussetzung sind.

Christian Kammler, Dr. Armin Lohmann: Kulturelle Bildung an Schulen. Konzeptionell gestalten - konkret verankern
Kulturelle Schulentwicklung - eine Herausforderung für die Schulleitung

Fast alltäglich arbeitet die Schulleitung in ihrer Schule daran, ihrem Profil eine deutliche Kontur zu geben. Neu ist, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Schulen der Kulturellen Bildung geöffnet haben, deren substanzielle Bedeutung für die Schulprofilentwicklung vor allem darin besteht, ästhetische Handlungsstrategien und ganzheitliche Zugänge zu künstlerisch-ästhetischen Lern- und Handlungsprozessen, aber auch für Lernen und Lehren zu berücksichtigen. Was an dieser Akzentuierung so ungewöhnlich ist und welche Herausforderung dies für Sie als Schulleitung bereithält, haben die Autoren in diesem Buch anschaulich und praxisnah zusammengetragen.

Lisa Unterberg: Qualität in der Kulturellen Bildung. Eine Diskursanalyse

Wie ein Brennglas verdichtet der Begriff Qualität Zwänge, Hoffnungen, Versprechen, Verheißungen, Anforderungen, Zielsetzungen und Argumente im Diskurs der Kulturellen Bildung. Durch die Analyse der Diskursfigur Qualität lässt sich neben der Transformation, die der Diskurs in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, auch der Zusammenhang von Macht- und Wissensstrukturen sowie die daraus folgenden spezifischen Subjektivierungsprozesse ergründen.

Silke Ladel, Julia Knopf, Armin Weinberger (Hrsg.): Digitalisierung und Bildung

Das Buch enthält die Vorträge ausgewiesener Expertinnen und Experten verschiedener bildungswissenschaftlicher Bezugsdisziplinen, die vor dem Hintergrund des 10. Nationalen IT-Gipfels 2017 zum Thema „Lernen und Handeln in der digitalen Welt“ entstanden sind. Ziel ist es, das Themen- und Handlungsfeld in seinen pädagogischen und vor allem fachdidaktischen Implikationen zu reflektieren und die sogenannte ‚digitale Bildungslandschaft‘ multiperspektivisch zu erkunden..

Markus J. Herschbach: DIFFUSIONEN - Künstlerische Bildung im Kontext interkultureller Projekte.

Eine qualitativ-empirische Untersuchung kultureller Bildungs-Erwartungen und Realitäten in Kinder- und Jugend-Kunstprojekten im deutsch-dänischen Grenzland

Die Arbeit richtet sich darauf, Erwartungen und Wirkungen interkultureller Kunstprojekte im deutsch-dänischen Grenzland differenziert zu betrachten und zu untersuchen. Sie geht den Fragen nach, welche bewussten oder unbewussten Lehr- und Lernvorstellungen Projekten auf deutscher bzw. dänischer Seite zugrunde liegen und inwieweit Vorstellungen und theoretische Annahmen mit der Praxis übereinstimmen.

Kristin Westphal, Teresa Bogerts, Mareike Uhl, Ilona Sauer (Hrsg.): ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst

Das Zusammentreffen von Kunst, Bildung und Wissenschaft als ein gemeinsames und sich wechselseitig bereicherndes Unterfangen zu begreifen, das für die Ausgestaltung eines zukünftigen Verhältnisses von Kunst und Bildung Impulse zu geben vermag, ist das Anliegen dieses Bandes. Leitend ist die Frage, welche Erkenntnisse sich erschließen, wenn sich der Blick auf die Dimensionen ZWISCHEN Kunst und Bildung richtet. 

Sonja Orth: Über plastische Schülerarbeiten sprechen. Eine empirische Studie zu Reflexionsphasen im Kunstunterricht der Grundschule

Die Reflexion über bildnerische Ergebnisse und den Arbeitsprozess ist ein grundlegender Bestandteil des Kunstunterrichts und kann als eine Qualitätsdimension für das Fach Kunst angesehen werden. Dabei kann mit der Reflexion von Produktionsphasen der Erwerb fachlicher Kompetenzen seitens der Lernenden gezielt unterstützt werden.

Andrea Sabisch: Bildwerdung. Reflexionen zur pathischen und performativen Dimension der Bilderfahrung

Die Entstehung des Neuen ist eng mit Prozessen der Bilderfahrung und dem Sichtbarwerden verwoben. Sie berührt den Kontext von Bildung und Forschung auf elementare Weise. Durch Bilder lernen wir, etwas anderes anders und auf neue Weise zu sehen. Aber wie lässt sich der Prozess der Bildwerdung denken? Wie erfahren wir Bilder? Was geschieht, wenn wir Bilder betrachten, entwerfen oder herstellen? In welcher Weise regulieren, ordnen, formen und organisieren Bilder unsere Vorstellungen, Erinnerungen und Affizierungen? Wie richten sie uns räumlich und leiblich aus?

Aron Weigl/EDUCULT: Freie darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen

Die Praxis der künstlerischen Arbeit in Bildungskontexten, die von den freien darstellenden Künstler*innen geleistet wird, ist sehr divers. Gearbeitet wird in allen Genres und Formaten, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Doch welche Förderbedingungen sind für gelingende künstlerische Arbeit in Bildungskontexten notwendig, wenn sie von freien darstellenden Künstler*innen geleistet wird? Welche Fördermöglichkeiten für Projekte Kultureller Bildung gibt es auf Länderebene und in den Kommunen? Wie definieren die Akteur*innen ihre Arbeit in diesem Feld selbst? Die vorliegende Studie zu den Förderstrukturen Kultureller Bildung geht diesen Fragen auf den Grund.

Nathalie Mälzer und Maria Wünsche: Inklusion am Theater. Übertitel zwischen Ästhetik und Translation

Durch Übertitelungen oder Gebärdensprachverdolmetschungen auf der Bühne können kommunikative Barrieren für ein hörbeeinträchtigtes Publikum gemindert werden. Setzt man diese Translationsformen auch ästhetisch ein, werden inklusive Aufführungen möglich, die sich gleichberechtigt an ein Publikum aus Gehörlosen, Schwerhörigen und Hörenden wenden. Dies setzt die frühe Einbindung des Translationsprozesses in die Inszenierungsarbeit voraus: die sogenannte Ko-Translation. Traditionelle translationswissenschaftliche Begriffe wie Ausgangs- und Zieltext, aber auch Produktionsprozesse im Theater werden neu gedacht. Das Buch verknüpft theoretische Überlegungen zur Theatertranslation, ihre praktische Umsetzung in zwei innovativen Projekten und die Auswertung der damit verbundenen empirischen Studien.

Melanie Hinz / Micha Kranixfeld / Norma Köhler / Christoph Scheurle (Hrsg.): Forschendes Theater in Sozialen Feldern. Theater als Soziale Kunst III

Forschen mit performativen Künsten in und an der Gesellschaft hat Konjunktur. Die Idee vom Forschenden Theater stellt die traditionelle Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, Theorie und Praxis auf die Probe: Theatermacher*innen bewegen sich in gesellschaftliche Felder, um soziale, (trans-)kulturelle Praxen und Sozialräume ethnografisch zu erfassen und Gesellschaft mit soziologischen Methoden zu befragen. Ihre Aufführungen werden oft zu performativen Testversionen einer zukünftigen Gesellschaft.

Manfred Blohm, Andreas Brenne und Sara Hornäk (Hrsg.): Irgendwie anders. Inklusionsaspekte in den künstlerischen Fächern und der ästhetischen Bildung

Das vorliegende Buch versammelt Stichpunkte zur Inklusion und fragt danach, worin das besondere Potential inklusiver Pädagogik in den Fächern Kunst, Textil oder Musik liegt. Wie sieht gemeinsames Lernen in der ästhetischen Bildung aus? Wo finden sich schon Unterrichtsformen und Praktiken, die Wege zu einem inklusiven Schulsystem aufzeigen? Welche Formen der Differenzierung und individuellen Förderung sind in den Fächern, in denen die Wahrnehmung und Gestaltung, künstlerisches Denken und Handeln von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund stehen, denkbar? Auf welche Weise lässt sich ein Perspektivwechsel der Lehrenden und Lernenden auch im Kunst-, Textil- oder Musikunterricht initiieren? Und wie kann die erforderliche Blickveränderung gerade aus den ästhetischen Fächern und ihren Besonderheiten heraus erfolgen?

Elke Josties, Stefanie Kiwi Menrath (Hrsg.): Kulturelle Jugendbildung in Offenen Settings. Praxis, Theorie und Weiterbildung

Wer mit jungen Menschen in Offenen Settings arbeitet, begegnet Gruppen mit vielfältigen kulturellen Praxen - in Jugend- und Kulturzentren, in Kulturinitiativen und im Lernraum Stadt. Die Diversität von Orten und Teilnehmenden stellt für Anleitende Kultureller Bildung ein besonderes Potential, aber auch eine Herausforderung dar: Welche Orte und Akteur*innen gibt es in diesem Handlungsfeld? Welche fachlichen Hintergründe und aktuellen Diskurse werden verhandelt? Welche Praxisansätze sind hier relevant – von Jugendkulturarbeit über Urbanes Lernen bis zu Kreativer Biografiearbeit? 

Vera Allmanritter: Audience Development in der Migrationsgesellschaft. Neue Strategien für Kulturinstitutionen

Deutschland ist ein Einwanderungsland – dies stellt auch Kulturinstitutionen vor die Frage, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund für ihre Angebote begeistern und somit zu deren kultureller Teilhabe beitragen können. Was aber sind deren kulturelle Interessen, wodurch zeichnet sich ihr Kulturnutzungsverhalten aus und was sind etwaige Besuchsbarrieren?

Verena Buddenberg: Transformationen des Selbst. Ästhetische Erfahrungs- und Bildungsprozesse in der biographischen Perspektive

Ästhetische Erfahrung ist ein grundlegender Begriff im kunstpädagogischen Denken. Die bildende Wirkung ästhetischer Erfahrungsprozesse betrifft aber nicht ausschließlich die kunstpädagogische Profession, sondern ebenso grundsätzliche bildungswissenschaftliche Fragestellungen. Verena Buddenberg betrachtet zwei gegensätzliche Konzeptionen zur ästhetischen Erfahrung (von John Dewey und Bernhard Waldenfels) und setzt sie in Bezug zur bildungstheoretischen Diskussion sowie zu bildwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Konzepten.

Sabine Sutter: Rekonstruktion von Kunstunterricht. Sinnüberschüsse und künstlerische Handlungsformen im Kontext von Schule, aktueller Kunst und Theater

Eine These dieser Arbeit ist: Kunstunterricht, der sich in der Konzeption seiner Strukturiertheit an künstlerischen Produktionsprozessen außerhalb des institutionellen Settings Schule orientiert, verändert die Perspektive auf die Akteur_innen. Er fordert Schüler_innen zur Koproduktion heraus und ermöglicht ihnen, die Struktur von Kunstunterricht konzeptionell mitzubestimmen. Schule mit ihren institutionellen Regeln ist dann auch Theme von Kunstunterricht. Konzeptionelle Entscheidungen für Kunstunterricht werden dann auch auf der Ebene der Praxisprozesse und von der Lehrperson und den Schüler_innen gemeinsam getroffen.

Christian Römmelt: Kinder gestalten Trickfilm-Geschichten. Eine kunstpädagogische Design-Based Research-Studie mit explorativem Charakter

Mit dem Thema Trickfilmgestaltung bewegt sich die Studie in einem aktuellen Feld der Kunstpädagogik. In engem Bezug zur Lebenswelt der Kinder entwirft der Autor eine Didaktik des Trickfilms und entwickelt darauf aufbauend ein Lehr-/Lernszenario für Grundschulkinder.

Andrea Brait, Anja Früh (Hrsg.): Museen als Orte geschichtspolitischer Verhandlungen. Ethnografische und historische Museen im Wandel | Lieux des négociations politiques de l’histoire. L'évolution des musées d’ethnographie et d’histoire

In den Beiträgen des Bandes werden histo­rische und ethnografische Museen als Arenen geschichtspolitischer Verhandlungen analysiert. Die Fallbeispiele zeigen die sich wandelnden Bedingungen der Sammlungs- und Ausstellungspraktiken im 20. und 21. Jahrhundert sowie die Materialisierung dieser Aushandlungen in der Transformation von Museums- und Gedächtnislandschaften. Sie geben Anregungen für historische beziehungsweise historisch vergleichende kulturwissenschaftliche Museumsforschungen.

Sabine Grosser/Katharina Köller/Claudia Vorst (Hrsg.): Ästhetische Erfahrungen. Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind.

Max Fuchs und Tom Braun (Hrsg.): Kritische Kulturpädagogik. Gesellschaft - Bildung - Kultur

Der vorliegende Sammelband versteht sich als eine Standortbestimmung, bei der auf der Grundlage kritischer Gesellschaftsanalysen und eines emanzipatorischen Begriffs von Bildung einzelne kulturpädagogische Arbeitsfelder sowie eine einflussreicher werdende neoliberale kulturelle Bildungspolitik genauer betrachtet werden.

Julia Köhler: Theatrale Wege in der Lehrer/innenbildung. Theaterpädagogische Theorie und Praxis in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden

Die Untersuchung trägt dazu bei, theaterpädagogische Denk- und Handlungsoptionen innerhalb der Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer fruchtbar zu machen.

Gabriele Weiß (Hrsg.): Kulturelle Bildung - Bildende Kultur. Schnittmengen von Bildung, Architektur und Kunst

Die derzeitige Forschung zu Kultureller Bildung legt die Probleme eines vermessenden Umgangs mit dem Thema offen, der zu einer Reduktion des Gegenstands führt. Dieser Band hingegen erzeugt Reibung an den Schnittstellen der Begriffe Kultur und Bildung. Er versetzt beide Begriffe in eine Unruhe, sodass neue Denkweisen aufscheinen, in denen Bildung mehr meint als eine Kompetenz zur Aneignung kultureller Gegebenheiten. Bildende Kultur versteht sich als eine Aufforderung sowohl zur kritischen Auseinandersetzung als auch zur Teilhabe.

Anja Schütze, Jens Maedler (Hrsg.): weiße Flecken. Diskurse und Gedanken über Diskriminierung, Diversität und Inklusion in der Kulturellen Bildung

Anja Schütze und Jens Maedler von der BKJ versammeln in dem Buch „weiße Flecken“ fachliche Diskurse, persönliche Essays und poetische Texte verschiedener Autor*innen, die sich mit Diskriminierung und Diversität in der Kulturellen Bildung beschäftigen.

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.: Freiwilliges Engagement in Kultur. Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014

Die Sonderauswertung zum freiwilligen Engagement in Kultur und Musik des Freiwilligensurveys 2014 (Simonson Vogel/Tesch-Römer 2017) hat Dr. Mareike Alscher im Auftrag der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) vorgenommen. Der Freiwilligensurvey wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beauftragt und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt.

Tobias Fink/Doreen Götzky/Thomas Renz: Kulturagenten als Kooperationsstifter? Förderprogramme der Kulturellen Bildung zwischen Schule und Kultur

In diesem Buch entwickeln die AutorInnen Grundlagen zur systematischen Erforschung von Förderprogrammen der Kulturellen Bildung. Im Mittelpunkt steht das Programm Kulturagenten für kreative Schulen, das vor dem Hintergrund der Organisationstheorie des Neo-Institutionalismus sowie mit qualitativen und quantitativen empirischen Methoden analysiert wird.

Dietmar Elfbein/Bernhard Weber (Hrsg.): Aneignungsformen populärer Musik. Klänge, Netzwerke, Geschichte(n) und wildes Lernen

Ob Soul in Deutschland, progressive Landdiskotheken in der Provinz oder neue Mixingkonzepte im Loudness War – das Spektrum der Aneignungsformen populärer Musik ist vielfältig. Für die musikwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und musikpädagogische Forschung ist das Thema, das sich weitgehend außerhalb formaler Bildungskontexte abspielt, ein bislang unerschlossenes Gebiet.

Burkhard Hill/Alicia de Banffy-Hall (Hrsg.): Community Music. Beiträge zur Theorie und Praxis aus internationaler und deutscher Perspektive

Community Music bezeichnet als internationaler Fachbegriff musikalische Aktivitäten, bei denen nicht nur der musikalische Ausdruck, sondern auch die sozialen Prozesse Beachtung finden. Das gemeinschaftliche Musizieren wird somit als eine ästhetische und sozial inklusive Praxis verstanden. Vor dem Hintergrund von individualisierten Lebenswelten bekommen soziale Interventionen durch Musik eine besondere Bedeutung, um Gemeinschaften zu stärken, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenzubringen.

Iulia Mihaela Iclodean: Interkulturelles Theater und Psychoanalyse. Eine Untersuchung zur Verwendung psychoanalytischer Mittel bei der Analyse autobiografisch-ästhetischer Arbeit

Die junge Disziplin des biografischen Theaters wird laut Norma Köhler im Zusammenhang mit "Banalität, Langeweile und Entblößung" diskutiert. In der vorliegenden Untersuchung werden die Einflüsse von ästhetischen Mitteln auf Darstellende herausgearbeitet, welche autobiografische Szenen entwickeln und diese in Form einer öffentlichen Aufführung präsentieren.

Tanja Klepacki: Bildungsprozesse im Schultheater. Eine ethnographische Studie

In ihrer an den Grundsätzen der (pädagogischen) Ethnographie sowie am Forschungsstil der „(Reflexiven) Grounded Theory“ orientierten Arbeit konzentriert sich die Autorin insbesondere auf die „dichte Beschreibung“ und Analyse zweier Proben- und Inszenierungsprozesse einer über zwei Schuljahre hinweg begleiteten Theatergruppe sowie auf die damit verbundenen Lern- und Bildungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Kerstin Hallmann: Synästhetische Strategien in der Kunstvermittlung. Dimensionen eines grundlegenden Wahrnehmungsphänomens

Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung des Synästhesie-Phänomens und seiner Bedeutung für die Konzeption von Kunstvermittlung. Systematisch wird die Frage untersucht, wie Synästhesie heute zu verstehen und im kunstpädagogischen Kontext anzuwenden ist.

Elias Zill: Den eignen Ohren folgen. Musikalisch-ästhetische Erfahrungen im Kontext produktionsorientierter Schulprojekte

Die qualitative Studie widmet sich der Perspektive von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen kultureller Bildungsangebote eigene Musikstücke entwickeln.

Weitere Publikationen sowie die Möglichkeit einer gezielten Suche in mehr als 2500 Forschungsstudien zur Kulturellen Bildung finden Sie in der Datenbank des Forschungsprojekts "Forschung zur Kulturellen Bildung in Deutschland seit 1990: Bestand und Perspektiven" -  ein Projekt, das  am Lehrstuhl für Pädagogik II der FAU Erlangen-Nürnberg von 2012 bis 2014 durchgeführt und durch das BMBF gefördert wurde.

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