Forschung im Feld der Kulturellen Bildung findet in vielen Disziplinen mit unterschiedlichen Fragestellungen und methodischen Verfahren statt. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung hat es sich zum Ziel gesetzt, Forscher_innen, die im Feld der Kulturellen Bildung arbeiten, zu vernetzen und eine fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg zu initiieren.

Erfreulicherweise entstehen im Moment auch viele Dissertationen, die Fragestellungen der Kulturellen Bildung bearbeiten. Auch hier zeigt sich aber, dass die disziplinären Gräben tief und der theoretische und methodische Austausch gering sind. Die Durchsicht veröffentlichter Arbeiten und Artikel zeigt zudem, dass das methodische Wissen oft begrenzt und eine Professionalisierung der Forschung notwendig ist.

Als eines seiner zentralen Anliegen hat das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung ein Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler_innen, die an einer Dissertation im Bereich der Kulturellen Bildung arbeiten, ins Leben gerufen, um damit einen Beitrag zur Vernetzung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen und damit einen entscheidenden Beitrag zum Diskurs zu leisten.

Ziel der Treffen ist es, die jeweiligen Arbeiten intensiv zu diskutieren. Die Diskussionen orientierten sich dabei an den Bedürfnissen der Vortragenden, die die Möglichkeit bekommen, das vorhandene Wissen der Beteiligten zur Lösung der aktuell bearbeiteten Problemstellungen zu nutzen. Es geht also – im Unterschied zu Tagungen – nicht um die Präsentation von Ergebnissen, sondern um die gemeinsame, konstruktive Arbeit an den jeweiligen Forschungsthemen. Die wissenschaftliche Begleitung des Kolloquiums liegt in den Händen der Mitglieder des Koordinierungskreises.

Grundsätzlich bestehen die beiden Möglichkeiten, als aktiv Beitragende mit einem eigenen Slot teilzunehmen oder als Gast, um sich zu informieren und inspirieren zu lassen und ggf. in den Pausen und freien Slots eigene Themen und Ideen zu diskutieren.

Die 17. Ausgabe des Forschungskolloquiums findet vom 23.-24. September 2020 statt – nur in veränderter, digitaler Form. Es schafft damit einen eigenen, dieses Mal virtuellen, Raum für den Austausch zu aktuellen Promotionsprojekten – sowie zu aktuellen Herausforderungen,die sich aufgrund von Covid-19 und den Folgen ergeben.

Wer Interesse an der aktiven Teilnahme hat, schickt uns Informationen über das Forschungsprojekt und den geplanten Inhalt der Diskussion im Kolloquium sowie der Person und Motivation zur Teilnahme bis zum 31. Juli 2020 per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (jeweils maximal 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Begleitteam werden dann Beiträge ausgewählt bzw. wird ein Programm zusammen gestellt. Weitere Informationen zur 17. Ausgabe des Forschungskolloquiums finden Sie hier.

Wer als Gast dabei sein will, also im Moment (noch) kein eigenes Forschungsprojekt hat oder vorstellen möchte, meldet sich unter der genannten Emailadresse an.

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