Forschung im Feld der Kulturellen Bildung findet in vielen Disziplinen mit unterschiedlichen Fragestellungen und methodischen Verfahren statt. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung hat es sich zum Ziel gesetzt, Forscher_innen, die im Feld der Kulturellen Bildung arbeiten, zu vernetzen und eine fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg zu initiieren.

Erfreulicherweise entstehen im Moment auch viele Dissertationen, die Fragestellungen der Kulturellen Bildung bearbeiten. Auch hier zeigt sich aber, dass die disziplinären Gräben tief und der theoretische und methodische Austausch gering sind. Die Durchsicht veröffentlichter Arbeiten und Artikel zeigt zudem, dass das methodische Wissen oft begrenzt und eine Professionalisierung der Forschung notwendig ist.

Als eines seiner zentralen Anliegen hat das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung ein Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler_innen, die an einer Dissertation im Bereich der Kulturellen Bildung arbeiten, ins Leben gerufen, um damit einen Beitrag zur Vernetzung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen und damit einen entscheidenden Beitrag zum Diskurs zu leisten.

Ziel der Treffen ist es, die jeweiligen Arbeiten intensiv zu diskutieren. Die  Diskussionen orientierten sich dabei an den Bedürfnissen der Vortragenden, die die Möglichkeit bekommen, das vorhandene Wissen der Beteiligten zur Lösung der aktuell bearbeiteten Problemstellungen zu nutzen. Es geht also – im Unterschied zu Tagungen – nicht um die Präsentation von Ergebnissen, sondern um die gemeinsame, konstruktive Arbeit an den jeweiligen Forschungsthemen. Die wissenschaftliche Begleitung des Kolloquiums liegt in den Händen der Mitglieder des Koordinierungskreises.

Das Forschungskolloquium des Netzwerks findet im Vorfeld der Tagung, am 20. und 21. November 2019, in Merseburg statt.
Das Netzwerkkolloquium wird dieses Mal selbst zum Gegenstand der Forschung: Das Projekt BiLL untersucht „Bewertungspraktiken in Lehr-/Lernsettings der Promotionsbetreuung“. Dazu werden während des Kolloquiums nach vorhergehender Absprache und entsprechender Einverständniserklärung Videoaufnahmen gemacht. Die Teilnehmenden des Kolloquiums erhalten bei Anmeldung Informationen und die Möglichkeit, sich für oder gegen die Aufnahme zu entscheiden. Ergebnisse aus der Forschung werden später – in vollständig anonymisierter Form – in einem gemeinsamen Workshop als Grundlage der Reflexion des Forschungskolloquiums genutzt.
Weitere Informationen zu Projekt, Projektteam und Kontaktdaten finden Sie hier.

Zur Frühlingsausgabe treffen sich Teilnehmende und Interessierte vom 11. bis 13. März 2020 an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Wer Interesse an der Teilnahme hat, schickt uns bis spätestens 31. Dezember 2019 Informationen über das aktuelle Forschungsprojekt, den geplanten Inhalt der Diskussion im Kolloquium sowie die Motivation zur Teilnahme: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (jeweils maximal 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen).

X

Right Click

No right click