Sektionstagung 2019 - Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Universität Köln
18. - 20. März 2019

Dass die Wissenschaft sich ‚entscheidungsreif‘ geforscht hat, ist eine Aussage, die auf die Vervielfältigung von Forschungsansätzen und wissenschaftlichen Wissensformen ebenso rekurriert wie darauf, dass sich der Erkenntnisstand von Wissenschaftsdisziplinen kaum mehr überblicken lässt. Die schon in den modernisierungstheoretischen Beiträgen der 1990er Jahre verhandelte Einsicht (Giddens, Beck) besteht darin, dass die Zunahme von Wissen eher zu einer weitergehenden Verunsicherung von Handlungs- und Entscheidungsprozessen geführt hat, anstatt sie auszuräumen. Diese Einsicht nun bedingt eine weitere Dimension der Verunsicherung: inwiefern Wissenschaft ihren Anspruch auf ein überlegenes Wissen für die Gestaltung von Praxis überhaupt aufrechtzuerhalten vermag.

Universität Tübingen
11. + 12. April 2019

Die Graduiertenakademie der Wirtschafts- und Sozialwissen- schaftlichen Fakultät der Universität Tübingen lädt Nachwuchswissenschaftler_innen zur Spring School "Qualitativ Forschen" ein.

Kulturelle Bildung und Digitalisierung

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
3. + 4. Mai 2019

Im Rahmen dieser Tagung sollen aktuelle Phänomene der Digitalisierung unter dem Aspekt von Selbstoptimierung und deren Anschlussfähigkeit zur Kulturellen Bildung befragt werden.

Werkschau / Fachtagung / Fest für junge Leute

Herrenhäuser Gärten, Hannover
2. Juli 2019 

Liebe Lehrende, liebe Kulturschaffende, Kulturentwickelnde und Möglichmachende,
am 02.07.2019 laden die Stadt Hannover und CircO Hannover e.V. in die Herrenhäuser Gärten zum Thema Kooperation von Kultur und Schule zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

10. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

CALL FOR PAPERS bis 15. April 2019

Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur.
21. - 23. November 2019

Anlässlich der 10. Netzwerktagung Forschung Kulturelle Bildung lohnt ein Blick zurück nach vorn: Das Feld der Kulturellen Bildung hat sich professionalisiert und bedient vielfältige Interessen und Bedarfe. Schaut man auf die mittlerweile breite Forschungslandschaft, so erweitern Themen wie Alter(n), Digitalisierung, Flucht, Migration und soziale Benachteiligung das (Forschungs-)Feld (vgl. www.kubionline.de) und lassen Grenzen zwischen kultureller, politischer, transkultureller oder digitaler Bildung verschwimmen. Mit dieser Ausdifferenzierung und Entgrenzung stellt sich die Frage nach gemeinsamen Bezugspunkten.