Erforschung Kultureller und Ästhetischer Bildung - Metatheorien und Methodologien
3. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Universität Erlangen-Nürnberg
12.–13. Oktober 2012

Während die erste Tagung im Herbst 2010 dazu diente, einen Überblick über die Vielfalt der Ansätze und Fragestellung im Kontext der Erforschung Kultureller Bildung zu erhalten, fokussierte die zweite Tagung auf zentrale Paradigmen und ihre Bezüge zu konkreten Themen und Projekten. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der dritten Tagung, metatheoretische und methodologische Ausdifferenzierungen voranzutreiben.

Die Tagung versucht, dieses Ziel im Rahmen dreier Formate zu verfolgen: Zunächst sollen zwei einleitende Grundsatzreferate den Rahmen der metatheoretischen und methodologischen Perspektiven aufzeigen. In fünf thematischen Panels sollen vor diesem Hintergrund konkrete Forschungsfragen und Forschungsprobleme vorgestellt, analysiert und diskutiert werden. Am zweiten Tag werden in sieben parallelen Forschungsforen auf Basis verschiedener Forschungsverständnisse und -traditionen in gemeinsamer Arbeit je spezifische metatheoretische und methodologische Probleme befragt und reflektiert.

Darüber hinaus möchte die Tagung allen an der Netzwerkarbeit Interessierten die Möglichkeit bereiten, sich in drei moderierten Gesprächsrunden über zentrale Fragen, Probleme und Perspektiven des Netzwerkes Forschung Kulturelle Bildung auszutauschen.

Das Programm zum Download

Thematische Panels

  • Panel 1: Theater (Moderation: Vanessa Reinwand)
    • Lars Göhmann: Nachwuchsförderung in den Darstellenden Künsten – Theaternachwuchs zwischen Begabung und zielgerichteter Förderung
    • Wibke Lohfeld/Susanne Schittler: Bildungsprozesse in performativen Spielsituationen – theoretische und empirische Annäherungen
    • Thomas Malorny: Eine Grounded Tanzforschung – Forschungsbewegungen in Tanztheaterprojekten
    • André Studt: Der Pädagoge als Regisseur
  • Panel 2: Tanz (Moderation: Burkhard Hill)
    • Claudia Behrens/Sabine Zubarik/Diana Henz: Eine experimentelle Studie zum Erleben ästhetischer Bildungsprozesse im Tanz
    • Tobias Fink/Inken Tegtmeyer: Tanzpädagogisches Evaluationsprojekt: MOTS – Moderner Tanz in Schulen der Compagnie Fredeweß (2011-2013)
    • Verena Freytag: „Moments of joy“ – Zum Erleben von Freude innerhalb von tänzerischen Gestaltungsprozessen
    • Antje Klinge/Nana Eger: Tanzpädagogisch forschen
  • Panel 3: Musik (Moderation: Eckart Liebau)
    • Cornelie Dietrich/ Volker Schubert: Musikalische Erfahrungen biografisch rekonstruieren
    • Elke Josties: Musikförderung in der Jugendkulturarbeit und Kooperationen zwischen Jugendarbeit, Schulen, Musikschulen und Migrant_innenselbstorganisationen
  • Panel 4: Bildende Kunst (Moderation: Ernst Wagner)
    • Constanze Kirchner: „Mixed Methods“ in der kulturellen Bildungsforschung?
    • Eric Sons: Analytisch-theoretische und methodologische Potentiale des Symbolischen Interaktionismus für die kulturelle Bildungsforschung (unter besonderer Berücksichtigung der Deutung der „Bildungswirkungen“ von Bildhauerei )
    • Stefan Palaver: Comic als erweiterter Zugang zur Bildungstheorie
  • Panel 5: Medien/Literatur (Moderation: Leopold Klepacki)
    • Jana Drewes/Christian Albrecht: Ästhetische Kommunikation im Literaturunterricht (ÄSKIL) – Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
    • Volker Titel: Das Konzept „Medienbildung“ aus buchwissenschaftlicher Perspektive
    • Benjamin Jörissen: Zwischen Medienethnographie und Strukturanalyse – Methodologiefragen der Medienbildungsforschung als (Medien-) Theorieproblem

 
Forschungsforen

  • Ethnographie: Anja Tervooren
  • Evaluations- und Begleitforschung: Burkhard Hill
  • Hermeneutik: Leopold Klepacki und Benjamin Jörissen
  • Monitoring: Susanne Keuchel, Eckart Liebau und Ernst Wagner
  • Phänomenologie:  Kristin Westphal, Jörg Zirfas
  • Wirkungs- und Transferforschung: Christian Rittelmeyer

Veranstalter: Lehrstuhl für Pädagogik II, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung